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"Mainhattan": Essen und Trinken

Für Ihren Besuch in Frankfurt finden Sie hier einige – zugegebenermaßen subjektive – Empfehlungen, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Die Vorschläge haben wir dabei nach Stadtvierteln getrennt aufbereitet.

Viel Spaß!

Stadtteile Frankfurt

Download: Stadtkarte von Frankfurt am Main


Innenstadt und Altstadt

Die beste (gratis!) Aussicht über die Stadt gibt’s auf dem Dach der Zeilgalerie (Zeil 112; 10-22 Uhr; U-Bahn-Haltestelle: Hauptwache). Den Rolltreppen der Einkaufspassage nach oben folgend, vorbei an einer Shisha-Bar, besteigt man nur noch eine letzte Wendeltreppe im Freien und wird mit einer großartigen Aussicht über die Dächer der Stadt belohnt, idealerweise natürlich nach Eintritt der Dunkelheit.

Zurück auf der Zeil lohnt ein Besuch des Struwwelpeter-Brunnens (Hauptwache/Höhe Schillerstraße; U-Bahn-Haltestelle: Hauptwache). Wer erinnert sich nicht mit Schrecken an die Schauermärchen des Heinrich Hoffmann, eines in Frankfurt ansässigen Arztes? Der Brunnen aus Bronze wurde 1985 als Andenken an den Frankfurter Bürger errichtet, der übrigens zwischen 1851 und 1888 Direktor der „Anstalt für Irre und Epileptische“ in Frankfurt war und als erster Vertreter der Jugendpsychiatrie gilt.

Schlägt man sich nun südöstlich durch, beispielsweise durch die Liebfrauenstraße, gelangt man schnell zur Frankfurter Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Paulskirche, Römer und Römerberg, Kaiserdom, Schirn sowie der Ausgrabungsstätte römischer Fundamente (zwischen Dom und Schirn). Sportlichen Besuchern sei die Besteigung des 66 Meter hohen Domturmes (3€/1,50€; 9-17 Uhr; U-Bahn-Haltestelle Dom/Römer) nahegelegt. Um die Ecke des Doms, am Mainufer, frohlockt „Die Rote Bar“ (Mainkai 7; geöffnet ab 21 Uhr), eine wunderbare kleine Bar im Stil der Sechziger Jahre, mit dunkler Tapete, schweren Samtvorhängen sowie erstklassigen Cocktails.

Sachsenhausen

Der schönste Weg nach Sachsenhausen auf der anderen Seite des Mains („Dribbdebach“) führt vom Römerberg (U-Bahn-Haltestelle Dom/Römer) über den „Eisernen Steg“, eine Fußgängerbrücke aus Stahlfachwerk. Sachsenhausen bietet zahlreiche authentische Apfelweinkneipen mit echter Frankfurter Küche (Grüne Soße probieren!), etwa entlang der Textorstraße. In Alt-Sachsenhausen verbringen bevorzugt Touristen feucht-fröhliche Abende in einer der vielen Kneipen; ein Abstecher bei „Fraa Rauscher“ in der Klappergasse sollte dabei unbedingt drin sein.

Bahnhofsviertel

Den imposanten Hauptbahnhof aus dem Jahr 1888 haben Sie vermutlich schon bei Ihrer Ankunft gesehen. Unweit befindet sich das eritreische Restaurant „Im Herzen Afrikas“ (Gutleutstraße 13; 18-1 Uhr), das unbedingt einen Besuch wert ist – und zwar nicht nur aufgrund der originellen Einrichtung. Eine Wartezeit sollten Sie jedoch einplanen. Unweit des Bahnhofs, der Kaiserstraße stadteinwärts folgend, befindet sich der Willy-Brandt-Platz (gleichnamige U-Bahn-Haltestelle), dessen Wahrzeichen Sie vermutlich aus den Nachrichten kennen: das Euro-Symbol vor der Europäischen Zentralbank (EZB).

Ostend

Wer von Apfelwein nicht genug bekommen kann, der sollte unbedingt eine Fahrt im Ebelwei-Express (nur am Wochenende!; 8 Euro inklusive Apfelwein; Abfahrt stündlich ab Zoo, U-Bahn-Haltestelle Zoo) unternehmen, die gleichzeitig auch eine tolle Stadtrundfahrt darstellt. Einmal in der Gegend, sollte man nun noch die Apfel-Holunder-Limonade im schönsten Café Frankfurts probieren, dem Café Maingold (Zeil 1; 12-1 Uhr), welches hübsch und bequem im Stil der Fünfziger Jahre eingerichtet ist.

Bornheim und Nordend

Die beiden beliebten Stadtteile Frankfurts werden durch die Berger Straße verbunden, eine Shopping- und Flaniermeile, deren Besuch uneingeschränkt zu empfehlen ist. Einzig sind das Klabunt (Berger Straße 228, U-Bahn-Haltestelle Bornheim Mitte) mit seinem tollen Essen, der authentischen Einrichtung sowie seiner reichhaltigen Auswahl an Schnäpsen (Haselnuss! Steinpilze! Walderdbeeren!), und das „Best Worscht in Town“ (Berger Straße 80; zwischen U-Bahn-Haltestellen Merianplatz und Höhenstraße) gesondert hervorzuheben. Im „Best Worscht“ kann zur Wurst eine würzige Sauce auf einer sieben-stufigen Schmerzskala bestellt werden. Gerüchten zufolge haben bisher nur wenige Menschen Stufe sieben erreicht.

Westend

Unweit des Unicampus Westend befindet sich der Palmengarten (9-18 Uhr; 7€/3€), ein botanischer Garten, der neben einer Vielzahl an Gewächshäusern ein 1878 errichtetes tropisches Palmenhaus im Stil der Neurenaissance beherbergt. Sehenswert ist auch der Haupteingang, den man leicht vom Campus aus erreicht, indem man dem Grüneburgweg bis zu dessen westlichen Ende folgt. Als Belohnung winkt eine heiße Schokolade im Café Siesmayer (Siesmayerstraße 59; 8-19 Uhr), das auch eine reichhaltige Auswahl selbst hergestellter Torten und Kuchen anbietet.

Bockenheim

Bockenheim beherbergte bis vor kurzem den alten Universitätscampus und bildete somit das studentische Zentrum Frankfurts. Ein Besuch des Campus und des angrenzenden naturkundlichen Senckenberg-Museums (Senckenberganlage 25; 9-17 Uhr, mittwochs 9-20 Uhr; 8€/4€; U-Bahn-Haltestelle Bockenheimer Warte) lohnen auch heute noch. Ein echter Geheimtipp für Weinliebhaber ist der Bockenheimer Weinkontor (Schloßstraße 92; 19-1 Uhr), der sich im Hinterhof versteckt. Bockenheim ist aber auch Heimat des DIPF (Schloßstraße 29; S-Bahn-Haltestelle Westbahnhof). Im Erdgeschoss befindet sich mit der Frankfurter Forschungsbibliothek (FFB; 9-17 Uhr) eine der großen pädagogischen Spezialbibliotheken im deutschsprachigen Raum, die auch für externe Nutzer zugänglich ist.